München

Ein paar freie Tage haben mich vergangene Woche nach München verschlagen. Ich war auf einem JoNa-Seminar zwar schon einmal dort, aber auf solchen Seminaren sieht man selten sehr viel von der jeweiligen Stadt.

Und aufgrund meiner Herkunft (falls es jemand noch nicht weiß: Ruhrpott) habe ich eigentlich eine Art angeborene Abneigung gegen die Bayern – keine Ahnung, woher das kommt. Vielleicht Fußball?

Jedenfalls haben so viele von der Stadt geschwärmt, dass ich mir dachte, ich gebe ihr eine Chance und versuche mir ihren Charme zu erlaufen.

  • festgestellt, dass München enorm viele gut gekleidete Männer hat,
  • lächelnd bemerkt, dass die Menschen wirklich merkwürdig reden, aber auf eine charmante Weise, dass man sie dafür mögen muss (auch wenn man im schlimmsten Fall kein Wort versteht)
  • und, dass diese Stadt zum größten Teil aus Fassaden besteht. Sogar dort wo eigentlich keine ist, hängen die Münchner eine auf:

Letzteres fand ich am merkwürdigsten und (eigentlich glaube ich nicht an so etwas wie Schicksal, aber) ich musste breit grinsen, als ich am Samstag Nachmittag im Museum Brandhorst den Museumskatalog zur Hand nahm und den Text über Andy Warhol las:

Hinter der Oberfläche ist nichts“, sagt der Künstler über seine Werke.

Wie gut, dass München nicht eines davon ist.

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