Von Drosophilisten und „FlyPods“

Vier Wochen lang im Haus eines eingefleischten Drosophilisten, der uns Studierende erinnerte: „Jede Sekunde in diesem Institut ist ein Geschenk Gottes.“ Was soll man da noch sagen? Das wäre dann ja ggf. Gotteslästerung…

Dieser eingefleischte Drosophilist hat eine dermaßen ausgeprägte Begeisterung für kleine Tierchen, dass man sich dem gar nicht entziehen kann und so nach vier Wochen zu verstehen beginnt, dass so ein unscheinbares Tier viel nützlicher sein kann, als man vermutet.

Zum Beispiel zeigen Männchen unter bestimmtem Geneinfluss ebenso agressives Verhalten wie Menschen auch, und dieser Effekt wird durch Anwesenheit noch verstärkt

Noch etwas erinnert an den Menschen. Wenn die Männchen ein Weibchen bezirzen wollen, „singen“ sie. Und zwar Indem sie einen Flügel abspreizen und vibrieren lassen.

Dieses Gesangsverhalten von dekaptitierten, transgenen Fliegen betitelten Forscher (und wohl gleichzeitige Apple-Fans) als „flyPods“ und brachten einen Kommilitonen zur passenden Bebilderung für seinen Vortrag.

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