Zur Wahl (2)

In der SPD-Hochburg Dortmund munkelte man vor der Wahl von einer WEchselstimmung. Ich weiß gar nicht wie lange – so lange ich denken kann – regiert hier die SPD. Doch in der letzten Amtsperiode hat sich der OB einige Dinge geleistet, die nicht so gut angekommen sind. Deshalb haben sogar eingefleischte Stammwähler laut nachgedacht, mal was anderes zu wählen.

Vor einiger Zeit, als der Wahlkamp anfing mit den ersten Ständen in den Städten und Programmverkündungen, da war ich für die Zeitung bei so einem Termin. Es war die gesamte „Politprominenz“ da, wenn man sie so nennen will. Bezirksbürgermeister, Oberbürgermeister, Abgeordnete des Landtages und des Europaparlaments. Ich hörte mir ganz artig die Phrasen an und wartete geduldig eine Frage zu stellen.

Welchen Problemen sich speziell die SPD gegenübersehe in Bezug auf die Wechselstimmung in Dortmund und wie man dagegen vorzuegehen gedenkt.

Ich wartete also bis zur Fragerunde, erhob mich, stellte mich vor. Dann stellte ich meine Frage. Der Moderator: „Wer aus der Runde soll ihre Frage beantworten?“ Ich: „Derjenige, der sich zur ehrlichsten Antwort berufen fühlt.“

Schallendes Gelächter im Raum ob dieser Aussage. Und dann: Stille. Der Moderator: „Und? Wer möchte antworten?“ Stille.

Soviel zu diesem Thema. Zur Antwort bestimmt hat der Moderator schließlich die Landtagsabgeordnete. Die der Frage obendrein noch auswich.

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