„Wach sind nur die Geister“

Früher war der Dortmunder Vorort Hörde = Stahl. Heute ist Hörde = Strukturwandel oder auch = Kulturwandel. Auf dem ehemaligen Gelände des Industrieriesen Hoesch, stehen zwar noch die gespenstischen alten Anlagen, aber in den ehrwürdigen Hallen ist nichts mehr von der Stahlgeschichte geblieben.

Ein Teil des alten Stahlwerks

leere Halle Phoenix West

Im Gegenteil: Manche sind mit Kunst er- bzw. gefüllt. Zum Beispiel einer der Hallen auf Phoenix West, in der eine Ausstellung mit dem Titel „Wach sind nur die Geister – über Gespenster und ihre Medien“ zu sehen ist.

Haupthalle Ausstellung Phoenix West

Darin befassen sich die Künstler mit dem Paranormalem und dessen Weg in die Realität – über Bild und Ton.

Plattencover der Metal-Band Black Sabbath

Notenblätter
Notenblätter
modifizierte elektronische Geräte und Drähte
modifizierte elektronische Geräte und Drähte

Haunted House von Corinne May Botz

In ‚A lecture on schizophonia‘ sucht /beschreibt der Künster Erik Bünger die mystischen, religiösen und schizophonen Elemente in der Popkultur. Unter anderem auch in diesem Lied:

Dann mag ich ja Brecht gerne, deshalb noch dieses:

Ein verlassener Ort in jeweils zwei Ansichten
Ein verlassener Ort in jeweils zwei Ansichten
Oszillograph, Radar, Sonar
Oszillograph, Radar, Sonar
897 Tonbänder
897 Tonbänder
Multimediale Installation
Multimediale Installation

Fazit: eine skurrile – aber sehenswerte – Ausstellung, die sich mal mit einem außergwöhnlichen Thema befasst.

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