Grünschnabel

Denn sie wissen nicht, was sie tun (sollen)

23. November 2009 · Kommentar schreiben

Wenn man diese Aussage liest und nicht weiß, worum es geht, hat man vielleicht erst einmal Mitleid. Armer Jemand, der du nicht weißt, wie du handeln sollst.

Wenn es sich aber bei diesem „Jemand“ um Universitäten handelt, die Masterplätze vergeben, endet mein Mitleid und Verständnis ehrlich gesagt.

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Das Bachelor- und Mastersystem: Soll- und Ist-Zustand

23. November 2009 · Kommentar schreiben

Die Soll-Zustände sind der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Bologna-Prozess entnommen.

BERUFSBEFÄHIGUNG

Soll-Zustand

„Der Bachelor führt bereits nach drei bis vier Jahren zu einem berufsbefähigenden Abschluss, so dass der Berufseinstieg früher als bisher möglich ist.“

Ist-Zustand

Das wäre schön,  ist aber leider nicht so. Weiterlesen →

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Leipzig, 9. Oktober 2009

23. November 2009 · Kommentar schreiben

Auch im Jahr zwanzig nach dem Mauerfall sorgt die Atmosphäre noch für Gänsehaut.

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Schweigezeit – Redezeit

23. November 2009 · Kommentar schreiben

Entschuldigung für die lange Pause. Viel Arbeit, die dazu führt, dass man irgendwo schweigt. Aber jetzt wird die Schweigezeit wieder durch Redezeit ersetzt.

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„Wir tun keiner Fliege was zu Leide“

27. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

„Wir tun keiner Fliege was zu Leide“ – der Satz, der mich heute zum Lachen brachte, als ich ihn im Institut für Neurobiologie hängen sah, wo die Neurobiologie an Drosophila-Fliegen untersucht wird.

Watercolor illustration of Drosophila by Edith M. Wallace, Thomas Hunt Morgan’s illustrator. This image was published in C.B. Bridges and T.H. Morgan, Contributions to the Genetics of Drosophila melanogaster (Washington, DC: Carnegie Institution; 1919), CIW publication #278.

Watercolor illustration of Drosophila by Edith M. Wallace, Thomas Hunt Morgan’s illustrator. This image was published in C.B. Bridges and T.H. Morgan, Contributions to the Genetics of Drosophila melanogaster (Washington, DC: Carnegie Institution; 1919), CIW publication #278.

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Freitext

13. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Momentan schlage ich mich mit den Modul-Wahlen für mein erstes Semester des Master of Science Molekulare Biomedizin herum.

Denn die Uni hat es mal wieder geschafft völlig unsinnig zu planen. Weiterlesen →

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Männer mit Gemüse-Abo

11. September 2009 · Kommentar schreiben

Heute im Zug hatte ich die Gelegenheit (weil ich durch meinen Kaffee-Trip nicht schlafen konnte) das Gespräch zweier Männer zu belauschen, bei dem der eine begeistert dem anderen von seinem Gemüse-Abo erzählte.

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Ich als Muse…?

10. September 2009 · Kommentar schreiben

Das ich irgendwann mal jemanden inspiriere hätte ich nie gedacht… Weiterlesen →

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Meine erste Woche beim WDR

4. September 2009 · Kommentar schreiben

Noch drei Wochen mache ich Praktikum bei WDR5 in der Wissenschaftsredaktion der Sendung Leonardo.

Ein Rückblick auf meine erste Woche:

Tag 1:

Ankommen in Köln, der Domstadt.

Dom

Ab jetzt werde ich einen Monat lang in den Genuss kommen, über den Rhein fahren zu dürfen. Wenn ich sonst auf dem Weg zu JoNa Seminaren bin, freue ich mich immer wenn es über Köln geht. Und jetzt jeden Tag zwei Mal :-)

Aber wieso hängen am Gitter der Rheinbrücke Schlösser?

Redaktion kennenlernen. Eine sehr bunte Truppe. Meine Zimmernachbarin:

Angie

Redaktionsplatz beziehen, Pressespiegel einrichten. Redaktionssitzungen mitmachen. Zum Einsprechen beobachten ins Funkhaus.

Tag 2:

Mit zur großen Konferenz.

Das erste Mal in einem Paternoser gefahren :-)

Eigene Themen suchen.

Dunkin’ Donuts entdecken und einen mittleren Kaffee plus irgendeinen Donut mit Schokolade zum Ritual werden lassen.

Donuts

Sendung abhorchen und frische Sendungskritik liefern.

Tag 3:

Eigenes Thema vorschlagen. Sich freuen, dass es angenommen wird.

Darf erste, reale Meldung fürs Radio texten und sprechen. Läuft deutlich besser als erwartet. Wie immer ein bisschen schnell. Aber sonst ganz passabel, sagen CvD, Techniker und Moderator.

(Mitschnitt folgt)

Tag 4:

Thema umkonzipieren. Planen, besprechen, Ideen umsetzen.

Große Planungskonferenz. Schönes Gefühl ohne Druck Themen umzusetzen, selbst Akzente und Themen zu setzen ohne gezwungener Maßen einen aktuellen Aufhänger zu brauchen.

Entfalte meine Flügel: „Kurze“ Beiträge heißen hier vier bis fünf Minuten.

Telefonieren und sagen „Wissenschaftredaktion WDR, Gianna Grün“

In das WDR Archiv… neueste, alte Zeitschriften, Magazine, Zeitungen, Bücher, Geräusche, O-Töne, Fernsehaufzeichnungen und fürchterlich nette, hilfsbereite und clevere Menschen, die nur darauf lauern, mir die Arbeit einfacher zu machen. „Egal welche Information Sie suchen“. Hach!

Tag 5:

Zweite Meldung.

(Mitschnitt folgt)

Rückmeldung zur Stimme von einem Moderator: „Frau Grün, ich wünsche mir zehn Stunden Sprechtraining für Sie.“

Ich mir auch. Nächste Woche ein Vorsprechen bei einer Moderatorin/Sprechtrainerin.

Auf Expertensuche für ein Thema, dass leider wissenschaftlich minimal bis gar nicht ausgeleuchtet ist…

Vorfreude auf Tag 6 am Montag!

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Morgen an dieser Stelle…

3. September 2009 · Kommentar schreiben

… Wochenrückblick auf die ersten fünf Tage WDR

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